BLACK FRIDAY im schleudershop

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BLACK FRIDAY - echt jetzt?

🏴‍☠️ Aus gegebenem Anlass

Es gab ein paar Anfragen zum Black Friday im schleudershop. Damit wir nicht jede einzeln im Detail beantworten müssen, hier unsere Antwort zum Thema “Super Sale – 100% Off und Co.”.

Aber erstmal Sorry falls du hier gelandet bist, weil die Vorstellung von riesen Rabatten einen unwiderstehlichen Kaufdruck in dir ausgelöst hat. Der Beitrag wird diesen Zwang hoffentlich etwas lindern und dich beruhigt weiter shoppen lassen – und zwar an jedem beliebigen Tag im Jahr.

❓ Black Friday - was ist das eigentlich

black friday im schleudershop - fakten und meinungenKlar, so wie Halloween es aus Amerika (obwohl es ja ursprünglich aus Irland kommt) zu uns geschafft hat, stammt auch der Black Friday aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Anfang 1950 tauchte der Begriff “Black Friday” erstmals in amerikanischen Zeitungen auf. Der “schwarze Freitag” sollte damals die Menschenmassen die am Freitag nach Thanksgiving die Straßen fluteten und bildlich gesprochen “schwarz” färbten beschreiben. An diesem Freitag nach dem vierten Donnerstag im November an dem traditionell Thanksgiving gefeiert wird, kaufen viele Amerikaner ihre Weihnachtsgeschenke. Einige Händler lockten die Massen mit Rabattaktionen die auch ohne viel zu rechnen gerne angenommen wurden. Dieses Phänomen verbreitete sich wie ein Grippe Virus und ist heute ein fester Bestandteil vieler Marketing Strategien. 

In unseren Gefilden ist der Black Friday mit seinen erhofften Super Rabatten seit ca.  2013 nicht mehr aufzuhalten.

Wer nicht mitmacht ist raus.

🛒 Black Friday im schleudershop

Hmmm, dann sind wir wohl raus. Denn wir haben mit solchen Rabatten die nur gelegentlich und an auserwählten Tagen gegeben werden ein Problem. 

  • Denkst du der Händler macht am Black Friday selbst bei 70% Rabatt keinen Gewinn? -> Wir vermuten schon, oder warum sollte er es machen?
  • Heißt das nicht im Umkehrschluss dass du das ganze Jahr über viel zu viel bezahlst?
  • Wäre es für dich als Käufer nicht schöner das ganze Jahr einen anständig kalkulierten Preis zu zahlen, anstelle eines fettem Angebots für begrenzte Zeit?
  • Den Rabatt zahlen im Prinzip alle Käufer die außerhalb des Black Friday Sales den vollen und oftmals wahrscheinlich überzogenen Preis bezahlen.

Wir wollen nicht alle Angebote verteufeln. Es gibt bestimmt einige die für den Händler wirtschaftlich sinnvoll sind und dem Käufer einen Rabatt ermöglichen der sonst nicht drin wäre. Zum Beispiel der Winterschluss Verkauf. Denn da brauchen die Einzelhändler Platz für die anstehende Frühlings- und Sommerkollektion. Da sind massive Rabatte immer noch besser als die Ware zu entsorgen die nicht verkauft wurde. 

👍🏿 365 Tage Black Friday im schleudershop

Mit gutem Gewissen können wir sagen, dass wir versuchen Produkte zu einem Preis anzubieten der sich für beide Seiten rechnet. An vielen Produkten ist die Gewinnmarge so gering, dass wir selbst bei einem 10% Rabatt die Sachen lediglich durchreichen würden. Wir orientieren uns an den Preisen der Hersteller oder Verkäufer bei denen wir einkaufen. Bekannte Markenware gibt es oft zum gleichen Preis, bzw. einem nur leicht höheren Preis im Vergleich zu einem Direktkauf. Stellenweise geben wir Rabatte sogar in der Form wieder das ein Produkt bei uns günstiger ist als beim Anbieter direkt. 

Und alleine die ggf. gesparten Versandkosten, sowie die Garantie keine Überraschungen mit Zollgebühren und Umsatzsteuer im Nachhinein zu erleben, mit dem Bonus oben drauf ein Rückgaberecht zu haben bei dem die Versandkosten nicht mehr kosten als die Ware selbst, ist doch ein nicht zu unterschätzender Vorteil der sich meist auch als echte Ersparnis im Gesamtpreis wiederspiegelt.

💲 Preisdetails für Interessierte 

Preise setzen sich erstmal aus den Einkaufspreisen die wir bekommen, den Frachtkosten, den ggf. anfallenden Einfuhrabgaben (Zoll, Verzollungsservice und Steuern) und der MwSt. in Höhe von 19% (in Deutschland) die wir nach dem Verkauf an das Finanzamt abführen müssen zusammen.

Dazu kommen noch die gerne vergessenen Kosten die nur sehr schwierig auf einzelne Produkte umzulegen sind, aber anfallen, wie Verpackungsmaterial, Abgaben für die spätere Entsorgung der von uns in Verkehr gebrachten Verpackungen, Anschaffungen wie Drucker und Etikettendrucker, einer Paketwage, Papier, Toner, Internet, Webserver inkl. aller Dienste die dort kostenpflichtig sind, Steuerberater, Buchhaltungs S/W,  Geschäftskonto, Paypalgebühren die bei jeder Zahlung die ein Käufer über Paypal abwickelt bei uns anfallen und ggf. Versicherungen oder neuerdings unsere Zwangsmitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer von denen wir aktuell eine Rechnung für zwei Jahre zugeschickt bekommen haben. 

Und ist dir ggf. aufgefallen dass bei allen oben genannten Kostenverursachern nicht ein mal die Rede von Entgeld für anfallende Arbeitszeiten – Stundenlohn, oder Gewinn für die Betreiber die Rede war? Nur so am Rande, für die rechnerischen Gewinne die der schleudershop.de erwirtschaftet gehen mit der Steuererklärung nochmal gute 40% Abgaben an das Finanzamt. 

❓ Möchtest du wirklich die Alternative

black friday im schleudershop - das ganze jahr günstig einkaufenDas würde bedeuten das wir die Preise für ausgewählte Produkte, die später mal in der Aktionswoche “Black Friday im schleudershop” mit 50 – 75% Rabatt angeboten werden sollen, erstmal pauschal um 80% erhöhen müssten. Wie wäre es wenn z.B. Latex, ENZO, UniPhoxx sowie Catchboxen und Mudballs das ganze Jahr 80% teurer wären? Vermutlich wäre die Freude sehr begrenzt. 

Soviel zum Thema “Black Friday im schleudershop“, oder warum wir da nicht mitmachen wollen und nicht mitmachen können. Dafür kommen selbst die kleinen Beigaben und Rabatte von 5-10% von Herzen. 

Knut @Team schleudershop.de

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